Tausend Mal gesehen, keinen interessiert’s: Corporate Fashion. Haargegelte Typen im Nadelstreif für 79,90 mit einem kleinen Anstecker im Revers, Damen am Grill mit einem lustigen Käppi in Primärfarben, Maler in Weiß – dort, wo die Farbe der letzten fünf Tage nicht hinspritzte.

Dabei hat schon Gottfried Keller gewusst: “Kleider machen Leute”. Und der war Schweizer. Nicht, dass jetzt und hier was gegen Schweizer sprechen würde – aber als Nabel der Modewelt ist die Schweiz ja noch ein Quäntchen von der pole position entfernt.

Tipp: Wer auf der Pirsch nach Neukunden ohne die rechte Jagdbekleidung angetroffen wird, kommt nie zum Blattschuss.

Ob Haute Couture oder Berufskleidung mit Pfiff: Fesch lebt sich’s einfach leichter…